Wortgewitzt
Die »Edition Arthof« sucht 11 unveröffentlichte experimentelle literarische und/oder grafisch gestaltete Arbeiten zum Thema: »Die Kunst, Mensch zu werden«
Was wir uns wünschen: 11 literarische u/o grafische Sprachspiele (gerne auch multilingual) – famose Prosagedichte oder irrwitzige Kürzestgeschichten, wortgewitzte Letteraturen oder frappierende lyrische Expositionen, betörende Schriftbilder oder weltgewandte Collagen.
Herzlicher Dank
geht an alle Künstler*innen, die uns ihre Gedankenwerke sandten und somit die Vielfältigkeit des Themas vor Augen führten!
Über 150 Arbeiten aus Österreich, Deutschland und der Schweiz erreichten uns.
Solltest du bis zum 30. Oktober 2022 keine Nachricht über eine Aufnahme von uns erhalten, so wurde deine Einreichung dieses Mal leider nicht ausgewählt.
Das Thema
Wir sprechen von Mensch-Sein und gehen davon aus, dass es etwas sei, das uns per se gegeben ist. Bestenfalls setzen wir es noch in Kontrast zu anderen Seinsformen, die wir gerne als nachrangig betrachten. Wir titulieren sogar als ›unmenschlich‹, was unseres Erachtens aus dem Menschlichkeits-Rahmen fällt.
Doch was ist Mensch, was dieses Sein, das uns so unvergleichlich dünkt? Warum hadern wir mit dem Anspruch, uns selbst gerecht zu werden, und schaffen es doch nur selten, voller Selbstbewusstsein, in Würde und mit Überzeugung zu sagen: »So bin ich Mensch.«
Woran bemisst sich Menschlichkeit? Welches Wertesystem steht dahinter? Welcher Art ist unser Du, das Gegenüber, welches existieren muss, denn wie sonst könnten wir uns erspüren, erkennen, ermessen?
Durch die literarischen Arbeiten will diese Publikation der Kunst, ein Mensch zu werden, zu sein und zu bleiben in allen Aspekten nachspüren, will an- und auch mal aufregen, will infrage stellen und mögliche Antworten andenken – ohne Zeigefinger, dafür herzlich gerne mit Augenzwinkern, Ironie und doppelten Böden.